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Wochenendtrip nach Baños

Hallöchen,

da melde ich mich also auch endlich mal wieder. Die letzten Wochen war ich in Quito, da unter anderem die Fiestas de Quito waren. Diese werden zur Gründung Quitos am 06.12.1534 veranstaltet und dauern etwa 12 Tage. Dabei gibt es allerlei Umzüge, Feste und große Konzerte. Ich war insgesamt auf 4 Konzerten, wobei ich bei einem in einen Mosh geraten bin und einen Ellbogen abgekriegt habe. Meine Nase tut immer noch leicht weh^^
Dieses Wochenende war ich dann mit anderen Freiwilligen in Baños, um vor Weihnachten noch einmal auszuspannen. Baños wird auch als das "Tor zum Oriente" bezeichnet, da es schon fast im Regenwald ist. Der kleine Ort eignet sich eigentlich für alles: Entspannen in Schwefelbädern, Massagen oder Extremsportarten wie Rafting, Canyoning (Wasserfallklettern) oder Reiten und Mountainbiking in der Natur. Feiern kann man außerdem auch sehr gut, was wir in einer Nacht absolut ausgereizt haben. Jeder den man kennenlernt (auch die Guides von den Touren) fragen einen immer, ob man abends im Club auf ein paar Free-Shots vorbeikommen will. Wir waren also in mehreren Diskotheken, in einer Karaokebar und als wir schließlich um drei auf dem Rückweg waren, trafen wir sechs Typen in unserem Alter, die uns zu sich zu einer After-Party-Party einluden. Um fünf waren wir dann schließlich im Bett und hätten am nächsten Tag fast unsere Tour verpennt. Netterweise ist der Guide im Hostel vorbeigekommen um uns zu wecken :D
Die Wasserfall-Tour machten wir mit einer Chifa (das ist wie ein offener Bus mit lauter Musik).
Die Natur um Baños ist echt atemberaubend schön, sehr tropisch mit Schluchten und Wasserfällen. Wir haben auch Ziplining gemacht, was für ein bisschen Nervenkitzel gesorgt hat (das Video werde ich bald in der Galerie hochladen).
Den Nachmittag war ich dann bei einer Massage und bin ein bisschen durch den Ort geschlendert. In Baños wird eine besondere Süßigkeit mit dem Namen melcocha hergestellt. Dies ist eine sehr süße, gummiartige Zuckerrohrstärke. Nicht gesund, aber sehr lecker!
Sonntagmorgen ging es dann schließlich zum Rafting. Wir haben nur 30 Dollar bezahlt, da wir einen anderen Freiwilligen kannten, der dort nebenbei noch arbeitet. Ich dachte mir nichts dabei, bis der Guide uns schließlich sagte, dass es ein Fluss der Schwierigkeitsstufe 3+ wäre, was übersetzt bedeutet: schwierig; zwar übersichtliche Durchfahrten, aber hohe Wellen, einige Hindernisse wie große Steine und Schwällen, Walzen, Wirbel und Presswasser.
Natürlich bin ich auch einmal aus dem Boot gefallen und dachte ich ertrinke, weil es mitten in einem Sog war. Aber im Nachhinein war es gar nicht so schlimm und eine tolle Erfahrung mit Adrenalin-Garantie (auch dazu wird noch ein Video in der Galerie erscheinen). 
Nachmittags ging es dann leider auch schon zurück, denn man braucht etwa vier Stunden nach Quito. Ich werde aber definitiv noch einmal hinfahren, denn in zwei Tagen schafft man einfach nicht alles. Nun zu den Bildern:



Das Gesicht Jesus... Erkennt ihr es?






Über einer ähnlichen Schlucht haben wir auch unser Ziplining gemacht.



Nein, das ist nicht Baños, sondern irgendein kleiner Ort im Nirgendwo.


Ich hoffe, ihr habt einen Eindruck davon bekommen, wie schön es in Baños ist! Seid gespannt auf weitere Fotos und die Videos in der Galerie :)

Ganz liebe Grüße,
eure Mandy (die übrigens Sonnenbrand hat.. Im Dezember)

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