Direkt zum Hauptbereich

Thermen von Papallacta

Buenos días an alle,

ich hoffe, es geht euch gut. Langsam geht mein Freiwilligendienst dem Ende zu und ich will meine letzten drei Monate ausnutzen, um noch einmal viel zu verreisen.
Das letzte Wochenende war ich am Strand in Canoa, da der 1. Mai auch hier ein Feiertag ist und wir somit ein langes Wochenende hatten. Allerdings haben wir nicht wirklich viel unternommen, sondern nur am Strand gelegen und die Sonne genossen. Bei einem unserer Mittagsschläfchen habe ich mir allerdings einen so starken Sonnenbrand am Po geholt, dass die 6-stündige Rückfahrt im Bus zur Qual wurde. Ansonsten war es aber sehr schön.
Diesen Freitag hatte ich mir dann freigenommen, um zu den Thermen von Papallacta zu fahren. Am Wochenende sind diese meist ziemlich überfüllt, weshalb wir es bevorzugten, hinzugehen, wenn alle anderen arbeiteten.
Die Thermen, welche aus insgesamt 9 Becken bestehen, liegen auf 3400 Höhenmetern und zählen zu den schönsten und saubersten des Landes. Die Landschaft ist sehr grün und bergig. Aufgrund der Höhe ist es ziemlich kalt und bewölkt, außerdem hat es leicht geregnet. Das Wasser war allerdings angenehm warm bis heiß und so störte uns das eher weniger. Unerklärlicherweise habe ich mir dennoch einen Sonnenbrand geholt, obwohl gar keine Sonne zu sehen war.







Netterweise haben meine Freundinnen mir ein paar ihrer Bilder zur Verfügung gestellt, da ich meine Kamera mal wieder vergessen hatte.
Ich melde mich dann nächste Woche wieder, mit neuen Eindrücken vom Strand!

Hasta luego,
Mandy

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Die falsche Karte

Hallo Ihr, heute melde ich mich schon wieder, allerdings nicht mit News aus Ecuador. Ich möchte gerne etwas mit euch teilen (manche wissen es vielleicht schon). Und zwar geht es um unsere Weltkarte. Jeder kennt sie aus dem Schulatlas und dabei ist sie so, wie wir sie kennen, eigentlich falsch. Da man versucht hat, alles auf einer Ebene darzustellen, wurden die wahren Proportionen außer Acht gelassen. Zum Beispiel sehen Madagaskar und Großbritannien auf unserer Karte gleich aus, dabei ist Madagaskar viel größer. Auch Afrika und Grönland haben in Wahrheit keine ähnlich große Fläche, sondern Afrika ist um die 13-mal größer. Außerdem spiegelt die Weltkarte in gewisser Weise auch immer unsere Sicht auf die Dinge wider. Hat sich noch niemand gefragt, warum ausgerechnet Europa in der Mitte ist? Denn vom Weltraum aus betrachtet, gibt es so etwas wie Oben und Unten, Mitte und Rand gar nicht. Man spricht hierbei auch von "Eurozentrismus", das heißt, Europa wird konkret in die Mitte...

Der Countdown läuft: Noch 2 Monate!

In 2 Monaten ist es soweit: Ich werde nach Deutschland zurückkehren. In diesem Blogpost möchte ich euch ein bisschen erzählen, wie es mir damit ergeht. Meine Gefühle sind durchaus gemischt. Einerseits freue ich mich darauf, meine Familie und Freunde wiederzusehen, andererseits habe ich Angst vor dem allseits bekannten Kulturschock. Denn dieser wird mit Sicherheit nicht gering ausfallen und ich werde wohl meine Zeit brauchen, um mich wieder an alles zu gewöhnen. Hier mal eine Liste der Dinge, die ich vermissen werde: - Die Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit der Menschen - Die riesige Auswahl an Obst; weiteres Essen wie Patacones, Empanadas und Tortillas - Die unglaubliche Vielfalt der Natur (und die Schönheit!) - Dass alles relativ schnell zu erreichen ist, so kann man zum Beispiel einfach mal über Nacht in 6 Stunden an den Strand fahren - Die Lockerheit der Menschen zum Thema Zeit; dass Stress quasi ein unbekanntes Wort ist - Spanisch sprechen - Meine ecuadorianischen Freund...

Ausflug zum Cotopaxi

Hallihallo meine Lieben, dieses Wochenende war viel los bei mir: Am Samstag war ich mit meiner Gastfamilie bei einem Fußballspiel, mein allererstes hier in Ecuador. Es war echt toll, nach so langer Zeit mal wieder im Stadion zu sein, auch wenn die Stimmung nicht ganz so gut war, wie ich es gewohnt bin. Nichtsdestotrotz hat es mir sehr gut gefallen und es wird sicherlich nicht mein letztes Mal gewesen sein! Sonntag bin ich dann mit anderen Freiwilligen zum Cotopaxi gefahren. Der Cotopaxi ist der zweithöchste Berg Ecuadors und zählt zu den höchsten aktiven Vulkanen dieser Welt. Er ist knapp 5900m hoch, allerdings sollte man ihn nur bis auf eine Höhe von 4800m besteigen, da es sonst zu gefährlich und nur für sehr erfahrene Bergsteiger zu empfehlen ist. Im Jahr 2015 befand er sich in einer aktiven Ausbruchsphase, zurzeit ist er allerdings relativ ruhig und es besteht nur die Alarmstufe Gelb. Wir machten unseren Ausflug mit einer Organisation, sodass wir einen Guide zum Besteigen hatten, ...